Mera- Islandpeak Trekking, Nepal 2012

   

Nach einem langen, intensiven Sommer durfte ich meine erste Reise nach Nepal in Angriff nehmen. Nepal - das Königreich am Dach der Welt. Ein Land das mich schon lange fasziniert und bereisen wollte.

 

Das Ziel der Reise war ein anspruchsvolles Genusstrekking im Land der Sherpas, mit der Besteigung des Mera Peak 6461m, des Islandpeak 6178m und der Überschreitung des 5800m hohen Amphu Lapsa Passes. 

 

Zu einer solchen Bergreise gehört aber vorallem auch das Erleben der Kultur, die zahlrreichen Begegnungen mit Land und Leuten und eine unvergessliche Zeit mit meinen Gästen.

   

   

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Nach der Ankunft in Kathmandu hatten wir einen ganzen Tag Zeit um die alte Königsstadt Baktaphur zu besichtigen. Zu dieser Zeit fand gerade das hinduistische Dashin Fest statt, welches uns einen ersten Eindruck der fremden Kultur vermittelte.

Die alten Ziegelhäuser von Baktaphur beeindruckten mich sehr und im Vergleich zum hektischen Kathmandu war es da angenehm ruhig.

     

Am nächten Tag flogen wir dann nach Phaplu, unserem Ausgangspunkt zu dem 21 tägigen Trekking ins Herzen der Everestregion.

Die ersten Tage unseres Trekkings waren super zur Aklimatisation an die ungewohnte Höhe und das Klima. Die ersten Etappen unserer Wanderung führten uns durch zahlreiche Dörfer und herrliche Wälder in voralpinem Gelände. Wir staunten immer wieder über die Menschenmassen die mit ihren schweren Lasten die Bergdörfer beliefern.

Nach zwei Tagen durch den Dschungel gelangten wir in das Hinkutal. Die Wälder begannen sich zu lichten und das Gelände wurde zusehends alpiner. 

     

Nach einem Ruhetag in Khare ging es weiter hoch zum Mera La (La=Pass). Von dort aus starteten wir die Besteigung zum Gipfel des Mera Peak 6461m.

Alle am Morgen gestarteten Teilnehmer gelangten bis ca. 70m unter den Gipfel. Das ist eine tolle Leistung. Von hier aus bestieg ich mit ein paar Verwegenen doch noch den Gipfel. 

Beim Abstieg genossen wir einen atemberaubenden Blick auf die höchsten Gipfel dieser Erde. Der Weg führte uns anschliessend weiter ins einsame Hunkutal. Nach zwei Tagen erreichten wir den Fuss des Amphu Lapsa. Diesen ungefähr 5800m hohen Übergang galt  es am nächsten Tag zu überschreiten.

   

im Abstieg vom Mera Peak mit Everest, Lhotse und Makalu vor uns

   

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Nach der abenteuerlichen Überschreitung des Passes mit Abseilen gelangten wir in das Herz der Everestregion. Hier bestiegen wir den bekannten Islandpeak 6178m.  Rückblickend gefiel mir diese Besteigung besser als jene des Mera Peak. Trotz starkem Wind hatten wir Glück mit dem Wetter. Im Gegensatz zum Tal und den ganz hohen Gipfel war es auf dem Gipfel fast windstill. 

Von nun an führte unser Weg fast nur noch bergab. Nach weiternen zwei Zeltübernachtungen gelangten wir nach Namche Bazar wo wir wieder einmal in einen Bett schlafen konnten. Wir wurden hier sogar mit einer Douche verwöhnt. Namche ist ein total touristischer Ort mit  vielen Shops, Bäckereien, Caffés und Bars. 

Am letzten Trekkingtag marschierten wir von Namche nach Lukla. Diesen letzten Tag genossen wir noch in vollen Zügen und traffen am Nachmittag in Lukla ein.

Am Abend verabschiedeten wir unsere Sherpas und Träger mit einer Tombola. Jeder Träger bekam die Chance Bergutensiien zu gewinnen, welche wir nicht mehr benötigten. Dies ist nach jeder Reise Tradition. Die Träger freuten sich riesig.

  

Am nächsten Tag konnten wir wie geplant, aber wer Lukla kennt nicht selbstverständlich, nach Kathmandu fliegen und durften bei herrlichem Wetter das Himalaya-Panorama bewundern. Ein schöner Abschied von der Himalaya-Bergwelt.

Nach der Landung wurden wir in ein gedigenes Hotel in der Nähe vom Thamel gebracht.

So verbrachten wir die letzten Tage in der Hauptstadt mit Shopping und Sightseeing.  Und dann hiess es Abschied nehmen.

   

Für mich war die ganze Reise sehr lehrreich mit vielen neuen Eindrücken.  Ich hoffe bald wieder in dieses reizvolle Land reisen zu dürfen.

   

Meinen Gästen möchte ich für das Vertrauen und die geniale Zeit danken.

   

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