Matterhorn Überschhreitung

 

Danke Vreni für das Verfassen dieses Berichtes:

 

Die letzten beiden Jahre waren wir rund um das Matterhorn im Monte Rosa-Massiv unterwegs, dieses Jahr sollte es soweit sein: nach guter Vorbereitung mit einem Fels- und Kletterkurs und einer Tour gings los. Die Bedingungen schienen perfekt mit angenehmen Temperaturen und wenig Wind. Dank der Übernachtung im Kleinmatterhorn waren wir am nächsten Tag sehr früh bei der Station Testa Grigia, mit deren Bahn wir uns 1‘300 Höhenmeter runter erspart haben. Der Entscheid, früh los zu gehen, um nach dem Mittag im Carrel-Biwak zu sein, erwies sich als goldrichtig: das Biwak füllte sich bis am Abend und platzte aus allen Nähten. Bereits von da aus, immerhin auf rund 3‘800m, genossen wir eine tolle Aussicht auf die umliegenden Berge und den Lion-Grat hoch.

Mitten in der Nacht, früher als geplant, ging es los. Wir hatten am Vortag auf dem Weg zum Biwak zu viele Personen getroffen, hinter denen wir nicht her klettern resp. warten wollten. Nachdem wir eine Gruppe überholt hatten, waren wir tatsächlich die ersten drei Seilschaften auf dem Weg zum Gipfel. So konnten wir in Ruhe unser Tempo gehen und die einfache und spannende Kletterei geniessen. Einige Fixseile und zu letzt eine Strickleiter kosteten uns dann etwas Kraft in der mittlerweile dünner gewordenen Luft. Unvergesslich die tolle Morgenstimmung kurz vor dem Gipfel und schliesslich der Gipfel selbst: ein imposanter Grat erschien vor unseren Augen – der Blick vom italienischen rüber zum Schweizer Gipfel, rund 2m höher und mit 4‘478m unser Ziel.

Anschliessend gings über den Hörnligrat runter, wo uns viele Seilschaften entgegen kamen, die von der Hörnlihütte aus starteten, aber nicht so viele, wie wir erwarteten. Ob das mit der Hörnlihütte zusammenhing, die sich im Umbau befindet und nur die Hälfte der Übernachtungsplätze anbietet? Der Abstieg war dann nochmals so lang wie der Aufstieg und erforderte einiges an Konzentration. Von weit oben sahen wir die Hörnlihütte, die lange einfach nicht näher kommen wollte. Nach unzähligen Felsvorsprüngen, Stufen, Abseilstellen, „Gendarmen“, Platten, Fixseilen, usw. erreichten wir schliesslich die Hörnlihütte, wo wir kurz verschnauften, bevor wir die letzten 700 Höhenmeter bis zum Schwarzsee in Angriff nahmen. Herzlichen Dank an alle für die tolle Tour, speziell an Stef, Dominik und Patrick fürs Leiten und Führen!

 

Grüsse Vreni Schweizer

 

 

Hier geht es zur Webside von Kobler und Partner mit dem gleichen Text und noch ein paar Bildern

 

      

     

 FEEDBACK:

       


manicure

05/03/2017 21:28

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